Wer Kaffee verschenken möchte, liegt richtig, wenn der Kaffee frisch ist, zur Zubereitung der beschenkten Person passt und nicht allein kommt: mit einer Kleinigkeit dazu und einer Karte, die eine Einladung enthält. Er wird aufgebraucht, steht niemandem im Weg und wünscht jemandem einen guten Morgen, ohne dass man dabei sein muss. Bei Good-Natured gibt es dafür zwei Sorten aus einem fairen Kaffeeprojekt in Kamerun, geröstet in Dresden, zu finden in unserer Kollektion Fairer Kaffee.
Trotzdem wirkt eine Tüte Kaffee allein oft nach Verlegenheit. Das liegt selten am Kaffee und fast immer daran, wie er übergeben wird.
• Auswahl: nach der Zubereitung der anderen Person, nicht nach dem eigenen Lieblingskaffee.
• Unbekannte Maschine: ein Allrounder, der vom Vollautomaten bis zur French Press funktioniert.
• Frische: in der Woche vor dem Anlass kaufen, nicht Monate vorher.
• Übergabe: im Beutel statt in Papier, mit einer Karte, die einen gemeinsamen Termin vorschlägt.
„Ein jeglicher nach seiner Willkür, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“
2. Korinther 9,7 (Luther 1912)

1. Welcher Kaffee eignet sich als Geschenk?
Der häufigste Fehler ist, den eigenen Lieblingskaffee zu verschenken. Entscheidend ist, wie die beschenkte Person zubereitet.
Vollautomat oder Milchkaffee: eine kräftigere Röstung, die Milch verträgt. Handfilter oder French Press: eine hellere Röstung mit mehr Frucht. Espressomaschine: unbedingt eine Espressoröstung, sonst wird es sauer. Unbekannt: ein Allrounder, der in allen Welten funktioniert.
Für den Fall „unbekannt“ ist unser Living the Good Life gemacht: eine milde Mischung aus 100 % Arabica mit schokoladigem Geschmack und leichter Süße, geeignet für Vollautomaten, Siebträger, Filtermaschinen, French Press und Mokkakanne. Erhältlich ist er ab 12,50 €.
2. Kaffee verschenken: ganze Bohnen oder gemahlen?
Ganze Bohnen sind fast immer die bessere Wahl, aber nur, wenn eine Mühle im Haus ist. Wer keine hat, steht mit einer Tüte Bohnen vor einem Problem und nicht vor einem Geschenk.
Im Zweifel fragen, oder gemahlen verschenken und die Mühle als Idee für das nächste Mal im Hinterkopf behalten. Living the Good Life gibt es deshalb in beiden Varianten: als ganze Bohnen und gemahlen für Filtermaschine und Handfilter.
Erstens: Kaffee lange vorher kaufen. Eine Packung, die drei Monate im Schrank auf den Geburtstag wartet, ist beim Öffnen schon müde. Kauf ihn in der Woche davor. Zweitens: Kaffee für jemanden mitbringen, der keinen trinkt, und darauf hoffen, dass Besuch ihn schon trinken wird. Tut er nicht.

Unsere Espresso-Mischung aus Arabica und Robusta: schokoladig, wenig Säure, voller Körper. Das passende Geschenk für alle mit Siebträger oder Mokkakanne: Holy Grounds, ab 12,50 €.
Zum Kaffee ↗3. Woher unser Kaffee kommt
Ein Geschenk wird größer, wenn man seine Geschichte erzählen kann. Kaffee ist natürlich kein christliches Produkt im engeren Sinn, aber christliche Nächstenliebe wird bei Good-Natured in der Produktion gelebt. Unsere beiden Sorten stammen von Bongabee, einem Kaffeeprojekt aus Nkambe in Kamerun. Die Bohnen wachsen dort auf 800 bis 1.400 Metern Höhe und werden von der Familie von Wilson Tanto betreut. Von der Farm gehen sie direkt nach Deutschland, ohne Zwischenhändler, so ist eine faire Bezahlung möglich. Bongabee ist Mitglied im Fair Band und unterstützt außerdem Bildung und Förderung von Jugendlichen in der Region.
Geröstet wird in Dresden, im schonenden Trommelröstverfahren. Abgefüllt ist der Kaffee in Beutel aus deutscher Produktion mit Aromaverschluss, damit er nach dem Öffnen möglichst lange frisch bleibt.
4. Aus einer Packung ein Set machen
Der Unterschied zwischen „Mitbringsel“ und „Geschenk“ sind meistens zwei Handgriffe. Vier Kombinationen, die zuverlässig funktionieren:
Das Sonntagmorgen-Set: Kaffee, eine Packung guter Kekse, eine Karte mit einer konkreten Einladung zum gemeinsamen Frühstück. Das Einzugs-Set: Kaffee, ein Handfilter, Filterpapier, in der ersten Woche in einer neuen Wohnung Gold wert. Das Durchhalte-Set: Kaffee, Schokolade und ein Paar warme Socken für jemanden in einer anstrengenden Phase. Das Dankeschön: Kaffee in der Fruit of the Spirit Mesh Bag für 19 €, Karte obendrauf, fertig.
Mehr kleine Ideen in dieser Größenordnung sammelt der Beitrag Christliche Geschenke unter 20 Euro.
5. Verpacken
Eine Kaffeepackung ist ein unhandliches Objekt: zu weich für Papier, zu eckig für Schleifen. Ein Stoffbeutel aus unserer Kollektion Beutel löst das Problem in fünf Sekunden und bleibt danach im Gebrauch.
Weitere Varianten von Furoshiki bis Packpapier zeigt der Ratgeber Geschenke ohne Geschenkpapier verpacken.

Für die Karte, die mit auf die Packung kommt, und für den Satz, der danach länger bleibt als der Kaffee: die You and Me & Coffee Postkarte, gedruckt in Deutschland, für 2 €.
Zur Karte ↗6. Was auf die Karte gehört
Nicht „Viel Spaß damit“. Besser ist ein Satz, der einen Termin enthält: „Die erste Tasse davon trinken wir zusammen. Sag mir, wann du Zeit hast.“ Damit wird aus dem Geschenk eine Verabredung, und die ist meistens mehr wert als der Inhalt der Tüte. Die Coffee Date Postkarte für 2 € ist genau für diese Einladung gemacht.
Fazit
Frisch kaufen, zur Zubereitung der anderen Person passend auswählen, in einen Beutel packen, eine Karte mit einer echten Einladung dazu: Mehr braucht es nicht, um Kaffee gut zu verschenken. Mit einem Kaffee von Good-Natured aus der Kollektion Fairer Kaffee verschenkst du dazu eine Geschichte, die von Kamerun bis Dresden reicht. Für die Feiertage passt er gut zu den Weihnachtsgeschenken mit christlicher Botschaft.
Und falls die beschenkte Person danach mehr aus den Bohnen herausholen will, lohnt es sich, Kaffee richtig aufzubrühen.
Häufige Fragen
Wie viele Tassen ergibt eine 250-g-Packung?
Bei rund 7 bis 8 Gramm Kaffee pro Tasse ergibt eine 250-g-Packung etwa 30 Tassen. Für Vieltrinker oder als Geschenk an eine ganze Familie lohnt die 500-g-Packung.
Wie bewahrt man geschenkten Kaffee am besten auf?
Kühl, dunkel und luftdicht, am einfachsten im verschlossenen Originalbeutel mit Aromaverschluss. Der Kühlschrank ist keine gute Idee, weil Kaffee dort Feuchtigkeit und Gerüche annimmt. Eine geöffnete Packung schmeckt in den ersten Wochen am besten.
Passt Kaffee auch als Dankeschön im Team oder in der Gemeinde?
Ja, gerade dort: Kaffee wird geteilt. Für das Büro oder die Gemeindeküche eignet sich die 500-g-Packung, und eine Karte mit ein paar persönlichen Zeilen macht aus dem Vorrat ein Dankeschön.
Ist Kaffee ein passendes christliches Geschenk?
Kaffee selbst ist kein christliches Produkt, aber er eignet sich gut als Geschenk mit Haltung: fair gehandelt, mit einer Geschichte und kombiniert mit einer Karte mit Bibelvers oder persönlichem Segen. So trägt nicht die Packung die Botschaft, sondern das, was du dazuschreibst.

Der Allrounder für jede Maschine: 100 % Arabica, mild und schokoladig, geröstet in Dresden. Living the Good Life, ab 12,50 €.
Zum fairen Kaffee ↗









