Geld zur Taufe zu schenken ist völlig in Ordnung – gerade wenn sich jemand als Jugendlicher oder Erwachsener taufen lässt und gerade Ausbildung, Studium oder die erste Wohnung ansteht. Zum schwachen Geschenk wird Geld nur, wenn es allein im Umschlag liegt: ohne Zweck, ohne etwas zum Auspacken, ohne ein persönliches Wort. Bei Good-Natured empfehlen wir deshalb eine einfache Kombination: ein Umschlag, eine Kleinigkeit und eine Karte mit ein paar ehrlichen Sätzen.
„Geld löst ein praktisches Problem. Die Karte dazu erzählt, warum du an diesem Tag da warst.“
Was spricht dafür, Geld zur Taufe zu schenken?
Es wird tatsächlich gebraucht. Wer sich mit 16, 25 oder 40 taufen lässt, steht oft mitten in Ausbildung, Studium oder Familiengründung. Ein Betrag mit Richtung hilft dort mehr als der dritte Bilderrahmen.
Es nimmt keinen Platz weg. Erwachsene haben eine eigene Wohnung mit eigenem Geschmack – und meist wenig Platz für Deko, die nicht selbst ausgesucht wurde.
Es liegt nie daneben. Kein Geschmacksrisiko, keine falsche Größe, kein Umtausch.
Was dagegen spricht
Es verschwindet. Der Betrag landet auf einem Konto – und ein paar Monate später erinnert sich niemand mehr, von wem er kam.
Es gibt nichts zum Auspacken. Beim Kaffeetrinken nach dem Taufgottesdienst ist ein Umschlag der unspektakulärste Moment des Tages.
Es sagt nichts über dich aus. Gerade als Pate oder Taufbegleiterin ist das ein Verlust: Die Taufe ist eine bewusste Entscheidung, und ein Geschenk darf zeigen, dass du sie gesehen hast.
Wie schenkt man Geld zur Taufe mit persönlicher Note?
Wer Geld schenkt und trotzdem eine Erinnerung hinterlassen möchte, kombiniert vier Dinge:
1. Einen Zweck. Schreib in die Karte, wofür das Geld gedacht ist – für die erste Bibel mit Platz für Notizen, eine Freizeit, ein Festivalticket oder einfach den Umzug. Ein Betrag mit Richtung wird anders behandelt als ein Betrag ohne.
2. Etwas Kleines zum Auspacken. Es geht nicht um den Wert, sondern darum, dass etwas in der Hand liegt. Ein Paar Kreuz Socken für 12 € – in Sachsen gestrickt, mit OEKO-TEX-Zertifikat – oder das kleine Taufbundle von Good-Natured für 25 € mit Socken, einem Buch und Taufpostkarte.
3. Einen gemeinsamen Moment. Statt nur „für etwas Schönes“: Lade die Person mit einem Teil des Geldes zu etwas ein, das ihr zusammen macht – ein Essen, eine Konferenz, ein Wochenende. So wird aus dem Betrag eine Verabredung.
4. Eine Karte mit mehr als drei Zeilen. Wer du bist, warum du da bist, was du dir für den weiteren Weg wünschst. Die Baptizo-Taufpostkarte für 2 € hat dafür Platz. Wer nach Worten sucht, nimmt ein paar Formulierungen für den Segenswunsch als Ausgangspunkt und macht sie zu eigenen. Das ist der Teil, der in zwanzig Jahren noch existiert.
• Bar oder Überweisung? Bar zur Feier, wenn ausgepackt wird. Überweisung, wenn der Betrag größer ist – dann aber mit Karte, die am Tag selbst übergeben wird.
• Wie viel? Belastbare Richtwerte gibt es nicht. Orientiere dich an deiner Nähe zur Person, nicht an Listen im Internet. Paten und enge Familie geben meist mehr als Gäste aus der Gemeinde.
• Zusammenlegen? Wenn mehrere Freunde gemeinsam schenken, wird aus vielen kleinen Beträgen ein großer Wunsch – etwa ein Instrument oder eine Reise. Eine gemeinsame Karte, auf der alle unterschreiben, gehört dazu.
Geld oder Geschenk – oder beides?
Für Gäste, die die Person gut kennen, ist ein Gegenstand oft die schönere Wahl: Ideen dafür sammeln unsere Ratgeber Was schenkt man zur Taufe? und Taufgeschenke für Jungen und Mädchen. Für Paten und Familie ist die Kombination aus beidem am stärksten – mehr dazu im Beitrag Taufgeschenk vom Paten.
Fazit
Geld zur Taufe zu schenken ist nicht einfallslos, sondern praktisch. Es wird nur dann ein schwaches Geschenk, wenn es allein kommt. Ein Umschlag, eine Kleinigkeit und eine Karte mit ein paar ehrlichen Sätzen sind zusammen genau das, was ein Taufgeschenk leisten soll: heute nützlich, später erinnerbar. Die kleinen Dinge dazu – Taufkarte, Socken, Buch – findest du bei Good-Natured in der Kollektion Taufgeschenke.
Häufige Fragen
Wie verpackt man Geld zur Taufe, ohne dass es nach Pflichtgeschenk aussieht?
Zusammengerollt in einem Paar Socken, als Lesezeichen in einem Buch oder gefaltet in der Taufkarte – Hauptsache, es gibt etwas zum Auspacken. Wichtig ist nur, dass der Betrag nicht versehentlich mit dem Geschenkpapier im Müll landet; ein kurzer Hinweis in der Karte hilft.
Ist ein Gutschein besser als Bargeld?
Ein Gutschein hat eine Richtung, Bargeld lässt alle Freiheit. Wer weiß, dass die Person gern christliche Kleidung trägt, schenkt einen Goodschein von Good-Natured – erhältlich ab 25 € – und legt eine Karte dazu.
Was, wenn sich die getaufte Person Spenden statt Geschenke wünscht?
Dann ist eine Spende an das genannte Projekt das passende Geschenk – mit einer Karte, in der steht, wohin sie ging. Auch bei Good-Natured fließen übrigens 10 % des Gewinns an Hilfsprojekte, und pro Bestellung schützen wir einen Quadratmeter Wald über Wilderness International.
Das kleine Taufbundle: ein Paar Socken und ein Buch von Nathanael Bubenzer nach Wahl, dazu die Baptizo-Taufpostkarte – genug, damit der Umschlag nicht allein dasteht. Für 25 €.
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